Der Holler blüht …

…in voller Pracht. Fast alle Büsche stehen schon in voller Blüte. Der Holler ist eine der sagenumwobensten Pflanzen. Im Volksglauben war er der Sitz der guten Hausgeister. Kaum ein Hof ohne einen Holunderbusch. Seinen Namen hat er Frau Holle zu verdanken. Für unsere vorchristlichen Ahnen war sie die heilige Mutter Erde in ihrer dreifachen Gestalt. Dies spiegelt sich symbolisch in den drei Farben wieder, die sich im Holunderbusch vereinen: Weiß (in den Blüten) für die Unschuld, Schwarz (in den Beeren) für den Tod und Rot (in seinem Saft) für die Lebenskraft.
Als Heilpflanze nutzt man seine Blüten und seine Beeren…und es lassen sich allerlei Köstlichkeiten, wie Hollerkücherl, Holunderblütensirup oder Holunderblüten-Erdbeer-Gelee daraus herstellen…

SAMSUNG CSCSAMSUNG CSC

Erste Bärlauch-Leckerei

Heute gab es die erste Leckerei mit Bärlauch: Einen Bärlauchkuchen mit Blätterteig und einer Masse aus Käse, Ei und Bärlauch. Der hat nicht lange gelebt ;-)

Das Originalrezept stammt aus einem meiner Lieblingsbücher: Dem „Wald- und Wiesenkochbuch – Köstliches mit Wildkräutern, Beeren und Pilzen“ von Diane Dittmann, erschienen im GU Verlag.

Der Duft des Waldes – Fichtenharzsalbe

Fichtenharzsalbe verströmt einen frischen, waldigen und wärmenden Duft, der gerade in kalten Wintertagen eine besondere Wohltat sein kann. Aus dem Harz der Fichte lässt sich ganz einfach ein Balsam herstellen. Und gerade jetzt, in den besonders kalten Tagen des Jahres, lässt sich Fichtenharz am besten sammeln…

Du möchtest wissen wie es geht? In meinem Rezeptblog erkläre ich Schritt für Schritt wie…

Bärlauch-Pesto mit Bucheckern

Gestern habe ich den ersten Bärlauch geerntet. Löwenzahn, Gänseblümchen und  Scharbockskraut wachsen auch schon eifrig. Da ich diese auch gepflückt hatte, habe ich ein kleines Experiment gewagt und alle zusammen mit ein paar Bucheckern vom Herbst und etwas Bergkäse sowie selbstgemachtem Wildkräuter-Salz zu einem Pesto verarbeitet. Olivenöl dazu und fertig…Hmmm! Experiment gelungen :-)

 

P.S.: Wer keine Bucheckern im Schrank stehen hat, der kann auch Mandeln,  Haselnüsse, Walnüsse, Sonnenblumenkerne oder Pinienkerne nehmen.

Hier geht’s zum Standardrezept

3 x 3 Zauberpflanzen

3 x 3 Zauberpflanzen für Schönheit, Gesundheit und Fruchtbarkeit. So feierten unsere Vorfahren das Wiedererwachen der Natur im Frühling. Bis heute hat sich dieser Brauch gehalten und man isst vielerorts am Gründonnerstag eine Neun-Kräuter-Suppe oder die berühmte Frankfurter Grüne Soße.

Unsere Vorfahren wussten genau, dass diese jetzt vor Kraft und Energie strotzenden Kräuter uns mit all jenen Vitaminen, Mineralstoffen, Spurenelementen und sekundären Pflanzenstoffen versorgen, die wir nach dem langen Winter brauchen, um unseren Stoffwechsel wieder anzukurbeln und unser Immunsystem zu stärken.

Für die Neun-Kräuter-Supper können all jene Kräuter und Wildkräuter verwendet werden, die wir im Frühjahr finden:
Bärlauch, Brennnessel, Brunnenkresse, Gänseblümchen, Giersch, Gundermann, Löwenzahn, Spitzwegerich, Schafgarbe, Scharbockskraut, Knoblauchrauke, Vogelmiere, Waldschaumkraut.
Aber auch Küchenkräuter wie Kerbel, Petersilie und Schnittlauch können mit verwendet werden…
Probieren Sie es aus! Hier geht’s zum Rezept

Wenn Sie wissen möchten, wie Sie diese Kräuter erkennen und wo Sie sie finden, dann kommen Sie doch zu einer meiner nächsten Wildkräuterführungen hier ins wunderschöne Beuerberg.

Kraut oder Unkraut – Leckereien aus dem Garten

Ich sage:Die beste Strategie gegen „Unkraut“ ist das Aufessen.
Und das gilt nicht nur für unser Gemüsebeet, sondern auch für unseren Körper.

Was ich damit meine? Das erfahrt ihr u.a. am 07.03.2018 bei meinem Vortrag
mit Kostproben zum Thema „Kraut oder Unkraut – Leckereien aus dem Garten“

Denn vieles, was wir als lästiges „Unkraut“ in unserem Garten ansehen, sind wahre Schätze der Natur mit wertvollen Inhaltstoffen, die sich zu gesunden und leckeren Rezepten wie Kräuteressig oder -limonade, Gewürzmischungen, Tees, Pestos oder als Zugabe in Suppen oder Müslis verarbeiten lassen.

Dadurch sehen wir unser „Unkraut“ mit neuen Augen und betreiben die beste Art der „Unkrautvernichtung“: Das Aufessen. Wir begeben uns auf einen virtuellen und auch kulinarischen Spaziergang durch die Natur.

Wann: 07.03.2018 um 18:00Uhr (Dauer: ca. 2 h)
Ort: VHS Geretsried
Kosten: 12€
Anmeldung: VHS Geretsried – Tel:  08171 529 144
info@vhs-geretsried.de

Wilde Küche im Herbst – Bucheckern, Eicheln, Schlehen und Co.

Im Herbst legt uns die Natur die Ernte des Sommers zu Füßen…man muss sie sie nur auflesen ;-) – Bucheckern, Eicheln, Schlehen und Co. lassen sich zu herrlichen Leckereien verarbeiten… Neugierig? Dann melde dich hier an zu meinem Wilde Küche Newsletter und erhalte immer die aktuellen Termine zu meinen Kräuterwanderungen und Kochkursen mit leckeren Wildkräuter-Rezepten…https://natur-verbindung-erleben.de//kontakt/

Ab durch die Hecke – Holunder

Als Heilpflanze nutzte man seine Blüten und Beeren. Der Saft der Beeren soll bei Verstopfung, Kopfschmerzen, Gelenkschmerzen und Neuralgien helfen. Wissenschaftlich anerkannt ist die Anwendung von Holunderblüten und -beeren bei Erkältungskrankheiten als schweißtreibendes Mittel. Die Früchte enthalten Flavonoide, Zucker, organische Säuren, die Farbstoffe Anthocyan und Anthocyanid, Phytonzide sowie die Vitamine A, B (B1, B2 und B12), C und Folsäure. Aber nicht nur das. Ich mag die Beeren am liebsten in Form von Kompott zusammen mit Apfel oder Birne oder mache daraus eine leckere Marmelade für den Winter. Die Beeren lassen sich aber auch trocknen und im Winter zusammen mit Apfel- oder Orangesaft und ein paar Wintergewürzen zu einem vorbeugenden und heilsamen Tee aufkochen: https://natur-verbindung-erleben.de//holunder/

Ab durch die Hecke – Kornelkirschen und Co.

Hmm, lecker, die Kornelkirschen sind reif. Im Mittelalter wurde sie aufgrund ihres äußerst harten Holzes und ihrer medizinischen Heilwirkung in Klostergärten angebaut. Die Vitamin-C-reichen reifen Früchte können zu Marmelade, Gelee oder Kompott verarbeitet werden: https://natur-verbindung-erleben.de//kornelkirsche/