Der Holler blüht …

…in voller Pracht. Fast alle Büsche stehen schon in voller Blüte. Der Holler ist eine der sagenumwobensten Pflanzen. Im Volksglauben war er der Sitz der guten Hausgeister. Kaum ein Hof ohne einen Holunderbusch. Seinen Namen hat er Frau Holle zu verdanken. Für unsere vorchristlichen Ahnen war sie die heilige Mutter Erde in ihrer dreifachen Gestalt. Dies spiegelt sich symbolisch in den drei Farben wieder, die sich im Holunderbusch vereinen: Weiß (in den Blüten) für die Unschuld, Schwarz (in den Beeren) für den Tod und Rot (in seinem Saft) für die Lebenskraft.
Als Heilpflanze nutzt man seine Blüten und seine Beeren…und es lassen sich allerlei Köstlichkeiten, wie Hollerkücherl, Holunderblütensirup oder Holunderblüten-Erdbeer-Gelee daraus herstellen…

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Ab durch die Hecke – Holunder

Als Heilpflanze nutzte man seine Blüten und Beeren. Der Saft der Beeren soll bei Verstopfung, Kopfschmerzen, Gelenkschmerzen und Neuralgien helfen. Wissenschaftlich anerkannt ist die Anwendung von Holunderblüten und -beeren bei Erkältungskrankheiten als schweißtreibendes Mittel. Die Früchte enthalten Flavonoide, Zucker, organische Säuren, die Farbstoffe Anthocyan und Anthocyanid, Phytonzide sowie die Vitamine A, B (B1, B2 und B12), C und Folsäure. Aber nicht nur das. Ich mag die Beeren am liebsten in Form von Kompott zusammen mit Apfel oder Birne oder mache daraus eine leckere Marmelade für den Winter. Die Beeren lassen sich aber auch trocknen und im Winter zusammen mit Apfel- oder Orangesaft und ein paar Wintergewürzen zu einem vorbeugenden und heilsamen Tee aufkochen: https://natur-verbindung-erleben.de//holunder/

Ab durch die Hecke – Kornelkirschen und Co.

Hmm, lecker, die Kornelkirschen sind reif. Im Mittelalter wurde sie aufgrund ihres äußerst harten Holzes und ihrer medizinischen Heilwirkung in Klostergärten angebaut. Die Vitamin-C-reichen reifen Früchte können zu Marmelade, Gelee oder Kompott verarbeitet werden: https://natur-verbindung-erleben.de//kornelkirsche/

Löwenzahn

Der Löwenzahn ist wieder da und steht in voller Blüte. Die meisten haben ihn in Ihrer Kindheit, sofern die Eltern einen Garten hatten, als Unkraut kennengelernt, dass wegen seiner starken Wurzeln nur schwer aus dem Garten zu verbannen ist. Doch wenn man erst mal Löwenzahnblütengelee, Löwenzahnpesto oder andere Leckereien gekostet hat und weiß was so in ihm steckt, dann freut man sich über sein Erscheinen.

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Radieschenblätter-Pesto

Hm! Jetzt ist Radieschenzeit. Doch wer hätte das gedacht: Nicht nur die Radieschen habens in sich, sondern auch die Blätter müssen nicht auf dem Müll oder Kompost landen. Viel zu schade. Denn daraus lässt sich ein leckeres Pesto zaubern: http://www.oh-sophia.net/zucchini-spaghetti-mit-radieschenpesto/